Frisch aus Kroatien zurückgekehrt bin ich voller Energie und freue mich darauf, diese an euch weiterzugeben und mit euch zu teilen! Heute möchte ich über Atemtechniken erzählen, mit denen man eine rasche Entspannung (Yin-Atmung) oder eine schnelle Aktivierung (Yang-Atmung) erreichen kann.
Die Yin-Atmung betont ein tiefes, langes Ausatmen und führt zu Entspannung:
5 Sekunden durch die Nase einatmen (entspannend)
10 Sekunden den Atem anhalten (energieausgleichend)
15 Sekunden lang tief und lang durch den Mund ausatmen (verbrauchte Energie)
Diese Übung, neunmal wiederholt, hilft zur raschen Entspannung und man kann dadurch auch in schwierigen Situationen ein positives, ruhiges Verhalten erreichen. Das tiefe Ausatmen wirkt auf den Parasympathikus, beruhigend, der Blutdruck und der Puls sinkt.
Zuviel Yin-Energie hingegen führt zu einem hohen Schlafbedürfnis, Antriebslosigkeit und Depression.
Die Yang-Atmung betont ein kräftiges, langes Einatmen und führt zu einer schnellen Aktivierung:
15 Sekunden durch die Nase einatmen (erzeugt Kraft)
10 Sekunden den Atem anhalten (energieausgleichend)
5 Sekunden lang durch den Mund ausatmen (verbrauchte Energie)
Diese Übung, neunmal wiederholt, hilft zur schnellen Aktivierung und man kann dadurch in kritischen Situationen schnell neue Energien zur Verfügung haben. Das kräftige, lange Einatmen wirkt auf den Sympathikus, aktivierend, der Blutdruck und der Puls steigt.
Zuviel Yang-Energie wiederum führt zu Bluthockdruck, Stress, erhöhten Spannungszuständen und zu starkem Bewegungsdrang.
Im sexuellen Bereich steigert die Yang-Atmung das sexuelle Verlangen und steuert auf den Orgasmus zu, während die Yin-Atmung den Orgasmus hinauszögert und das Verlangen vermindert.
Diese Übungen habe ich dem Buch Taoistische Schlafzimmergeheimnisse von Meister Chian Zettnersan, erscheinen im Windpferd Verlag, entnommen.
Nina
