Erektionsschwäche – körperliche Ursachen
02.12.09 (Information, Männer, Wissen)
Von einer Erektionsschwäche oder Erektionsstörung sprechen wir dann, wenn sich trotz günstiger äußerer Umstände, Entspannung und geeigneten sexuellen Reizen NIE eine Erektion einstellt. Wenn sich manchmal oder zeitweilig keine Erektion zeigt, ist das noch keine Erektionsstörung. Das ist im Gegenteil ganz normal, insbesondere wenn du unter Stress stehst, dich nicht gut fühlst oder nicht mehr ganz jung bist.
Wenn sich nie eine Erektion zeigt, kann das psychische Gründe haben oder auch köperliche. Wenn du den Verdacht hast, dass körperliche Faktoren bei dir eine Rolle spielen, solltest du das mit einem Arzt abklären. Mögliche körperliche Ursachen einer Erektionsschwäche sind:
Diabetes: Mit einer Diabeteserkrankung geht häufig eine Erektionsstörung einher.
Hormonmangel: Die männlichen Geschlechtshormone sind für eine gesunde Erektion erforderlich. Stehen nicht genügend zur Verfügung, klappt es nicht mehr. Übrigens wird die körpereigene Hormonproduktion durch Sress beeinflusst! So gesehen führt starke Stressbelastung zu einer körperlich verursachten Erektionsschwäche.
Neurologische Erkrankungen: Alle Erkrankungen, die die Nervenweiterleitung beeinträchtigen, wie z.B. Parkinson oder spinale Störungen, wirken sich auch auf die Erektionsfähigkeit aus, da Nervenimpulse zur Einleitung der Erektion wichtig sind.
Lokale Durchblutungsstörungen: Diese können z.B. auch durch zu enge Kleidung oder ständiges Sitzen oder auch sportbedingt, z.B. durch Radfahren im Leistungsbereich, ausgelöst werden.
Bluthochdruck und Arteriosklerose: Die blutdrucksenkenden Medikamente können eine Erektionsstörung auslösen. Eine Schädigung der Blutgefäße und eine nachfolgende Erektionsunfähigkeit kann auch durch übermäßiges Rauchen entstehen.
Zu hohe Blutfettwerte. Übergewicht.
Alkohol. Ein wenig davon kann enthemmen, aber bei ein wenig mehr geht dann möglicherweise gar nichts mehr.















