Respekt, Verehrung und Tantra
16.10.09 (Information, Wissen)
Einer der wichtigsten Grundsätze des Tantra ist, dass dem Partner Respekt und Verehrung erwiesen wird. Nur wer seinem Gegenüber mit Respekt begegnet, wird überhaupt erst in die Lage versetzt, die Spiritualität des Tantra zu erleben. Nicht umsonst werden im Tantrismus Shiva und Shakti, das männliche und das weibliche Prinzip, verehrt. Erst die Verehrung des Gegenüber lässt uns Kraft aus der Begegnung gewinnen. Dies gilt sowohl in der Beziehung zu seinem Liebsten als auch in der Begegnung im Rahmen einer Tantramassage.
Wenn du zu einer Tantramassage kommst, wird die eigentliche Massage mit einem Tantraritual beginnen, indem z.B. der Glücksfaden um deinen Körper gesponnen wird. Das ist ein Moment der Verehrung, in dem die Masseurin deine Schönheit erkennt und bewundert. Mit Schönheit ist hier natürlich nicht die körperliche Attraktivität im herkömmlichen Sinn gemeint. Du bist wichtig, du bist schön, du bist gut. Die Masseurin verehrt dich und stimmt sich ein, erst dadurch kann deine Sinnlichkeit, deine Lust und deine Leidenschaft geweckt werden.
Umgekehrt wirst du aus einer Tantramassage viel mehr Nutzen ziehen können, wenn du deiner Masseurin Respekt erweist und du auch sie verehrst. Je weniger respektvoll du dich zeigst und je weniger du die gesetzten Grenzen akzeptierst, desto mehr wird sich die Masseurin abgrenzen. Je respektvoller du bist, desto mehr Nähe wird entstehen und desto intensiver wirst du Sinnlichkeit und Lust erleben.















