Spiritualität und Tantra
21.01.10 (Frauen, Information, Männer, Wissen)
Es geht bei der Tantramassage nicht darum, die Muskeln durchzukneten. Es geht darum, ein spirituelles Bewusstsein und vollkommene Harmonie mit dem Partner zu erlangen. Tantra und auch die Tantramassage haben einen geistigen Hintergrund.
Es geht beim Tantra auch nicht darum, einfach nur guten Sex zu konsumieren. Die Sexualität spielt zwar bei Tantra und der Tantramassage eine große Rolle, aber nicht im Sinne der Triebbefriedigung. Konsum führt in die Abhängigkeit, während Tantra Offenheit und Freiheit schenkt. Der intensive Genuss einer Tantramassage ist nicht Selbstzweck, sondern ein Weg zum meditativen, bewussten Umgang mit Lust.
Mit einer Tantramassage kann man hinter die Oberfläche blicken und die Geheimnisse des Partners entdecken. Der Partner repräsentiert im Sinn des Tantra das Göttliche in seiner weiblichen bzw. männlichen Form. Shiva und Shakti - die männliche und die weibliche Energie – sind in jeder Frau und in jedem Mann.
Bei der Tantramassage wird nicht zwischen Körper und Geist unterschieden. Natürlich streichelt man die Haut, aber tatsächlich berührt man den Empfangenden auch geistig und seelisch. Der Körper ist der Tempel der Seele.
Wichtig ist es, seinen Körper so zu akzeptieren, wie er ist, und die Lust zu akzeptieren, wie sie ist. Wer eine körperfeindliche Einstellung hat, lehnt auch die Lust ab, und das kann eine Reihe von Problemen, wie Berührungsängste, Erektionsstörungen, Versagensängste, Schuldgefühle oder Orgasmusunfähigkeit verursachen. Dies kann natürlich auch die Partnerschaft belasten.
Im Tantra sollte es keine Tabus geben. Wir achten unsere sexuelle Natur und die des Partners und akzeptieren sie vollkommen. Gesellschaftliche Normen sind letztlich für Tantra unwichtig, denn für Tantra sind Lust, Liebe, Erotik und Sexualität heilig. Die Akzeptanz dieser Grundsätze des Tantra kann und zu spirituellem Wachstum führen.
Nina















