Tantra Massage Wien

Entspannung durch Tantra

Therapie und Tantramassage

22.06.10 (Information, Männer, Wissen)

Nach langer Zeit bin ich wieder in meinem Blog aktiv und möchte euch heute einen ganz lieben Brief eines Kunden zeigen. Er hat mir erlaubt, ihn hier einzustellen und was er schreibt, zeigt euch, wie Therapie und Tantramassage zum Wohle aller zusammenarbeiten kann!

An meine geliebte Frau und Nina!

Ich liege in meinem Hotelbett, der Gewitterregen klatscht an die Fenster, und ich fühle mich – trotz zwei sehr intensiver Konferenztage – stark, zufrieden und leicht – ja fast schwerelos. Zur Sicherheit schaue ich nach, ob meine 95 kg Lebendgewicht auch wirklich Abdrücke in der Bettdecke hinterlassen oder ob ich alles nur träume. In mir fühle ich aber auch eine tiefe Traurigkeit, die mich dazu treibt, meine Erlebnisse aufzuschreiben.

Vor zwei Tagen trat ich durch eine bunte Glastüre in eine für mich bisher unbekannte Welt ein. In ihrem “Tempel” begegnete ich Nina, die mich behutsam in eine neue Bewusstseinsebene führte.

Aber zurück zum Anfang. Auf Grund von körperlichen Beschwerden lernte ich in der sterilen Umgebung einer Klinik eine medizinische Prostatastimulation kennen. Trotz der sehr unangenehmen Begleiterscheinungen spürte ich ein Gefühl, welches in mir eine Neugierde und ein Verlangen nach “Mehr” erweckte.  Dieses Gefühl wurde nach einem Gespräch mit meiner Therapeutin noch verstärkt.

Also Internet auf, Suchbegriff “Prostatamassagen” eingeben und umgehend kommen hunderte von Antworten. Nach vielen geschmacklosen Seiten blieb ich auf der Homepage von tantra-wien.at hängen. Meine erste Reaktion war “Oje – die Räucherstäbchenfraktion ist auch hier aktiv.” Ich blätterte aber weiter und landete im Blog auf der Seite “Orgasmus und trotzdem unbefriedigt – Mann”. Der Inhalt traf mich mitten ins Herz – oder besser gesagt mitten in den Bauch. Auf alle Fälle war mein Interesse geweckt. Ich verschlang Seite um Seite und war tief berührt von der verständnisvollen und verständlichen Darstellung “all meiner Probleme”.

Offensichtlich hat sich auch meine Therapeutin mit diesem Thema auseinandergesetzt und empfahl mir bei meinem nächsten Gespräch genau diese Seiten durchzulesen und mir einmal eine Tantra-Massage zu gönnen.

Wir vereinbarten sofort einen Termin bei Nina. Ich musste aber meiner Therapeutin versprechen, diesen Termin erst nach einem ausführlichen Gespräch mit meiner Frau und nach ihrer Zustimmung wahr zu nehmen. Dieses Gespräch war dann für mich die erste große Überraschung. Trotz der in letzter Zeit sehr offen geführten Auseinandersetzung über unser sexuelles Auseinanderdriften habe ich nicht mit dieser positiven Reaktion, ja sogar der Aufforderung, diese Massage doch in Anspruch zu nehmen, gerechnet.

In den Tagen vor der Massage entwickelten und festigten sich alle möglichen Vorstellungen in meinem Kopf. Das Programm meines Kopfkinos reichte von schlechten Pornos bis zu esoterischen Verirrungen. Kurz gesagt ich fühlte mich trotz meiner fast 60 Lebensjahre aufgeregt wie in meiner Pubertät.

Also auf nach Wien und hinein durch die besagte bunte Glastüre. Ab diesem Moment war alles, aber auch schon wirklich alles, ganz anders als von mir erwartet. Nina empfing – nein sie umfing – mich und nahm mir sofort meine Ängste und Befürchtungen durch ihre offene, vertrauenswürdige Art. Es herrschte eine wohltuende und entspannte Stimmung – frei von jeder Sexualität, aber nicht frei von Erotik.

Nach einem langen und intensiven Gespräch, bei dem nur “ICH” und – ohne es auch nur mit einem Wort zu erwähnen – die Beziehung zu meiner Frau das einzige Thema waren, begann Nina mit dem Tantra-Ritual. Wir saßen uns nun gegenüber – Nina nur mit einem Seidentuch bekleidet und ich vollkommen nackt. Ich genoss die zarten Berührungen und schon nach sehr kurzer Zeit schloss ich meine Augen und ergab mich den aufkommenden Gefühlen. Vorerst nicht ganz freiwillig, denn aus meinem Inneren flüsterte mir immer noch eine Stimme zu: “Hei, Du Weichei – steh deinen Mann – du wirst dich doch nicht diesem Weiberkram ergeben.” Vergebens, denn aus diesem Kampf ging eindeutig Nina als Siegerin hervor.

Die meditative Stille wurde erst durch Ninas geflüsterte Aufforderung, mich auf den Bauch zu legen, durchbrochen. Jetzt wurden ihre Berührungen fester und damit stieg in mir auch meine Erregung. Aber keine Erregung in mir bekanntem Sinne, sondern eine den ganzen Körper erfassende, wohltuende Erregung, die Nina aber immer wieder gekonnt zurückholte.

Ich merkte, dass Nina sich nun direkt vor meinen Kopf setzte. Als ich die Augen öffnete, sah ich, dass ihr Seidentuch mittlerweile fehlte. Unmittelbar vor meinen Augen saß sie und ich blickte – nein, das möchte ich gar nicht näher beschreiben. Noch vor 10 Minuten wäre mir das Blut in den Penis geschossen und ich fürchte, ich hätte meine Erektion und meine Erregung nur noch schwer beherrschen können. Nur jetzt durchströmte mich ein unglaubliches Glücksgefühl und ich saugte dieses schöne Bild in mich auf, wie ein Ertinkender das Wasser.

Ninas Massagebewegungen näherten sich immer mehr meinem Gesäß und meinem Anus. Sie verwendete alle möglichen Gegenstände, wie Seidentücher oder Ketten, mit denen sie mich gekonnt verwöhnte, mich immer mehr aus dem Hier und Jetzt holte und meine Erregung ins nahezu Unermessliche steigerte.

Wieder forderten mich sanfte Worte auf, mich umzudrehen. Nun beginnt mein Hirn zu versagen und es setzen erstmals Erinnerungslücken ein. Bin ich eingeschlafen oder bin ich sonst wie weggetreten? Ich kam erst wieder zu mir, als ich Ninas Hand an meinem Lingam und ihren Finger an meiner Prostata spürte. Ein Wahnsinnsgefühl ließ mich entschweben. Dauerte es nur Sekunden oder Stunden – ich kann es nicht beantworten. Ich durchlebte extrem tiefe Gefühle. Viele für mich ganz schlimme Erlebnisse rasten durch mein Hirn und verursachten Schmerzen in meinem Körper. Trotz allem fühle ich mich sehr glücklich und gleichzeitig durchdrang mich eine tiefe Sehnsucht nach meiner geliebten Frau. Mein einziger Wunsch war, sie jetzt in meinen Armen zu halten und all das Glück mit ihr zu teilen.

Neuerlich wurde ich durch ein mir unbekanntes Gefühl in eine ganz andere Bewusstseinsebene versetzt. Ich hatte das Gefühl, “unter Strom” zu stehen. Alles staute sich in meinem Oberkörper. Ich hatte Angst zu platzen, denn die “Energie” konnte nicht entweichen. Ich glaube, ich flehte Nina um Hilfe an. Sie nahm mich bei den Händen und verschaffte mir so Erleichterung. Nun konzentrierte sich die Energie in meinem Kopf und wieder half mir Nina durch zarte Berührungen im gesicht und am Scheitel.

Doch plötzlich sagte Nina nur “Danke” zu mir. Im Moment wusste ich nicht wo ich war und fand mich nur müham zurecht. Ich wollte aufstehen, doch meine Beine gehorchten mir nicht. Nina wich nicht von meiner Seite und erzählte mir vieles. Ich konnte mir aber leider nichts merken. Nur ein Satz blieb mir in Erinnerung: “Du empfindest eine sehr tiefe Liebe zu deiner Frau. hast du ihr das schon einmal gesagt? Ich wünsche dir, dass sie diese Liebe auch dir entgegenbringen kann, denn dann kann euch beide nichts mehr erschüttern.”

So, jetzt habe ich alles, was mir auf der Seele lag und auf der Zunge brannte “herausgeschrieben”. Nein – noch nicht alles. Ich habe noch einen großen Wunsch. Ich möchte diese Gefühle noch einmal, aber diesmal gemeinsam mit meiner Frau erleben. Nina hat mir zum Abschied noch gesagt, dass auch sie diese “Reise” mit uns beiden gerne wiederholen möchte und sie auch für uns unmöglich erscheinende Termine möglich machen wird.

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