Vielleicht ja Du!
22.08.10 (Information, Männer)
Skeptisch war sein Blick, als er bei der Tür reinkam. Seine überhebliche und arrogante Art war nicht zu übersehen. Beim Vorgespräch versuchte ich ihn zu verstehen. War er so von sich selbst überzeugt oder war er beruflich oder privat so unter Stress, dass er sich die Arroganz als Selbstschutz angeeignet hatte?
Neugierig war ich auch. Würde er zur Massage bleiben oder nach dem Vorgespräch wieder gehen?
Er blieb! Langsam löste sich seine Anspannung unter meinen Händen. Ich merkte, wie er sich wohlfühlte und sein Vertrauen immer mehr wuchs.
Als ich die Massage beendet hatte, blickte ich in sein Gesicht. Mein Gott, bist du schön, dachte ich. Die Anspannung und die aufgesetzte Arroganz hatten sich völlig aufgelöst. Vor mir lag ein Traummann, ein Wunder, ja ein wahrer Teil Gottes. Meine anfängliche Skepsis hatte sich in tiefe Bewunderung gedreht.
Danke, sagte ich, danke, dass ich dich massieren durfte. Als er offensichtlich zufrieden ging, spürte ich große Dankbarkeit in mir. wieder durfte ich einem wundervollen Geschöpf Gottes begegnen. Wer er war? Ich weiß es nicht.
Vielleicht ja DU?
Nina















